Klingeln, klopfen, rauschen im Ohr
Gehören auch sie zu den
Menschen, die unter diesem heimtückischen Ohrenrauschen
leiden? Bei denen eine medikamentöse Therapie nichts
oder nicht viel geholfen hat? Warum es nicht mal auf
eine andere Art versuchen? Mit guten Ergebnissen und
völlig frei von irgendwelchen Nebenwirkungen? Ich zeige
Ihnen den Weg.
Dr. Teuber im Interview
mit dem Punktmagazin:
Punkt: Herr Dr. Teuber, wie kann man Tinnitus alternativ
und mit großem Erfolg behandeln?
Dr.
Teuber:
Wie ich
schon früher berichtete, arbeite ich mit den
Akupunkturmethoden des dänischen Augenakupunkteurs Prof.
John Boel. Mit seinen Systemen kann man sehr viele
Augenerkrankungen, Erkrankungen des Bewegungsapparates
und Sportprobleme effektiv, schonend und mit sehr guten
Resultaten behandeln. Prof. Boel betreut seit Jahren die
Telecom-Profiradmannschaft während der Tour de France.
Welche Erkrankungen bei den Fahrern auch immer
vorliegen, er geht nach einem neuen Akupunktursystem,
dem ECIWO-System, nei der Behandlung vor. Und in den
letzten Jahren gab es bei der Telecom-Mannschaft keine
Fahrausfälle aus gesundheitlichen Gründen bei der Tour
de France.
Punkt: Und dieses Akupunktursystem kann man auch bei
Tinnitus anwenden?
Dr.
Teuber:
Wie bei der
Augenakupunktur, die ich seit Jahren mit großem Erfolg
anwende, entschied ich mich auch in der Behandlung des „Tinnitus“
wieder zur Übernahme des Boel´schen Konzepts bei der
Behandlung der leidgeprüften Tinnitus-Patienten.
Zusätzlich behandle ich noch mit einer Kombination von
verschiedenen Zusatztherapien, um eine bessere
Effektivität zu erzielen.
Meine
Tinnitus-Therapie läuft in folgenden Schritten ab: Nach
den Regeln der TCM-Akupunktur werden zwei Nadeln beim
sitzenden Patienten gesetzt. Jetzt werden nach dem
ECIWO-System an jeder Hand zwei Nadeln gesetzt. Man
kommt also mit dieser Therapie mit maximal sechs Nadeln
aus. Die Therapiedauer mit Nadelsetzen beträgt etwa ein
halbe Stunde, mindestens zwei mal die Woche über einen
Zeitraum von ca. 10 bis 15 Sitzungen. Nachdem die Nadeln
gezogen wurden, quaddle ich mit Ginko Syxyl D3 Amp.
Verschiedene Akupunkturpunkte am Ohr. Zusätzlich nimmt
der Patient 3 x 1 Tablette Ginko Syxyl D2 und 3 x 1
Tablette Magnesiumasparat pro Tag ein. Parallel zu den
Akupunktursitzungen wird die
Sauerstoff-Mehrschritt-Therapie nach Prof. Ardenne
durchgeführt. Man inhaliert 20 Minuten lang
konzentrierten Sauerstoff über eine Maske, an deren Kopf
mit fünf Millionen negativ geladenen Teilchen ionisiert
wird. Mit der Ionisation und der Gabe der Medikamente
wird erreicht, dass der Sauerstoff bis in die feinsten
Kapillaren geleitet wird. Die Sauerstoffsitzungen
erfolgen durchgehend bis 18 Sitzungen. Natürlich werden
vor der Therapie alle vorher gestellten Diagnostiken und
Therapien mit dem Patienten durchgesprochen, um eine
höchstmögliche Effektivität meiner Behandlung zum Wohle
des Patienten zu erzielen. So spiet z.B.
Nierenschwäche-Typ oder Leberfülle-Typ. Das Erkannen von
Störfeldern oder Therapieblockaden spielt ebenfalls eine
große Rolle.
Der Vorteil meines
kombinierten Behandlungs-Schemas ist: Man kann mit
dieser Methode auch dann noch Erfolg haben, selbst wenn
der Tinnitus schon seit Jahren besteht und vielerlei
erfolglose Behandlungen vorgenommen wurden. Leider ist
es immer wieder so, dass die Patienten erst kommen, wenn
andere Behandlungsmethoden nicht geholfen haben.
Punkt: Herr Dr. Teuber, was ist Tinnitus und welche
Ursachen hat er?
Dr. Teuber:
In den letzten
Jahren haben Tinnituserkrankungen stark zugenommen.
Ursache sind oft Lärmschäden, z.B. Disco,
Durchblutungsschäden, Hörsturz, Stress oder eine
Erkrankung namens Morbus Meniér. Der Tinnitus ist im
engeren Sinne eine gestörte Informationsverarbeitung im
Gehirn. Rauschen im Ohr, Klingeln und Klopfen hören
Tinnitusbetroffene nicht mit dem Ohr, sondern sind
Geräuschwahrbehmungen des Gehirns. Diese
Geräuschwahrnehmungen erfolgen ohne äußere
Geräuschquelle und ohne mechanische oder vibratorische
Aktivität der Gehörschnecke. Die jüngsten Konzepte
wenden sich ab von der isolierten Betrachtung des
Innenohrs als ursächlichem Organ bei Ohrgeräuschen.
Statt dessen sind die zentralen Anteile des gesamten
Hörsystems beteiligt und sollten bei der Therapie
berücksichtigt werden. So sind die höheren akustischen
Zentren verknüpft mit dem limbischen System, dem Sitz
unserer Gefühlswelt. Die verschiedenen Stationen unseres
Hörsystems modellieren den Höreindruck, den wir im
primären Hörzentrum schließlich bewusst wahrnehmen. Dem
zentralen Hörsystems kommt somit die Funktion eines
Filtersystems zu. Es filtert die akustischen Signale aus
dem Innenohr und hält sie von der Verknüpfung mit
subcorticalen Zentren fern. Dieses Filtersystem ist das
physiologische Korrelat für die Tatsache, dass wir nur
ca. 30% der Umgebungsgeräusche wahrnehmen. Bei
Tinnituserkrankten ist diese Filterfunktion gestört. Die
hemmenden Systeme sind nicht mehr in der Lage, die
Verknüpfung der akustischen Signale mit den subcorikalen
Arealen zu verhindern. Die Folge: Die immer vorhandenen
Grundgeräusche werden wahrgenommen.
Eine objektive
Erfassung der Tinnitusbeschwerden ist derzeit
wissenschaftlich nicht möglich. Hierin liegt auch der
Grund weshalb eine gezielte medikamentöse Behandlung in
den letzten zwei Jahrzehnten wenig oder gar nicht
erfolgreich war.
Punkt: Herr Dr. Teuber, wir bedanken uns für diese für
alle Betroffenen umfassende Information. In der
Januarausgabe des Punkt Magazins werden wir dann in
Serie die "Augenakupunktur" in aktueller Fassung
veröffentlichen, mit der Sie so gute Erfolge erzielen. |